BARBARA MARIA STRACK

Freiberufliche Künstlerin

THEATER

"Die Spieler"

 Zur Geschichte:

„Die Spieler“  sind eine experimentelle Theatergruppe, die sich  1995 im Landkreis Rottal Inn unter der Leitung von  Nikola Rothmann zusammenfand. Zahlreiche Inszenierungen, teilweise in Zusammenarbeit mit Musikern,  brachten „die Spieler“ in den Jahren 1995 bis 2007 auf die Bühne. Die Erfahrungen der Regisseurin Nikola Rothmann als Schauspielerin wie als Schauspieltrainerin bei Autor und Regisseur George Tabori prägen die Arbeit der Spieler bis heute. Eine besondere Qualität der Truppe sind Inszenierungen , die von manchen Kritikern als „unspielbare Stücke“ benannt werden .Beispielsweise das letzte große Projekt von 2007 „Die unsichtbaren Städte“ nach dem gleichnamigen Roman von Italo Calvino, „Der Untergang der Titanic“ nach H.M. Enzensberger , die Adaption von Büchners „Leonce und Lena“ - eine Maßnahme für Bürger ab 50 „ als Stück im Stück, Beckettcollagen und Hommagen an  Tardieu , Valentin und Rühm gehören in das Repertoire der Spieler
 „Verquer denken, Regeln verletzen, Sinn entleeren- absurdes Theater hat mit den bis dato gängigen Theaterkonventionen gebrochen. Die SPIELER zeigen, dass Theater mehr ist als gesprochenes Wort“, schrieb einmal der Münchner Merkur .In den Hoch-Zeiten der SPIELER belief sich das Durchschnittsalter der anfänglich 14 Spieler auf 56,3 Jahre. 2012 gab es noch drei aktive Spieler und das Durchschnittalter hat sich entsprechend erhöht. Die letzte Produktion der Spieler war „INSOMNIA“ , eine szenische Lesung nach der Erzählung von George Tabori. Die Premiere fand im November 2012 in Zoglau 3 – Raum für Musik statt. www.zoglau3.com.
Es spielten Pross - Rothmann -Strack.

Nikola Rothmann  

Die Beschäftigung mit "Absurdem Theater" ist meine Vorliebe. Die Frage nach dem Sinn hängt mir zum Hals raus. (Es lebe der Unsinn)

Barbara Strack

Was die Sinnfrage betrifft schließe ich mich meiner Kollegin Nikola Rothmann an. Ansonsten interessiert mich das „Sinnliche“ des Spiels. Ich spiele aus Lust. Mich lockt die Entwicklung und Einfühlung in eine Figur, die aus einem „Wenn „ entsteht. Wenn schwarze Dame auf weißes  Feld…was ist dann? Und wenn dann…dann….logisch oder?

Herbert Pross

Ich schließe mich den Kolleginnen an, wenigstens sind wir uns in diesem Punkt einig.
Ansonsten lieb ich ja den Widerspruch, der uns doch immer wieder vorantreibt. Es lebe die Trialektik.


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Theaterarbeit für Jugendliche

Sie können uns für ihr Projekt buchen.

Mach doch nicht so ein Theater…jetzt fällst Du aber aus der Rolle!“
Wer kennt diese Sprüche nicht. Und was passiert, wenn Du doch Theater machst oder aus der Rolle fällst, indem Du „so tust als ob?“ Lass Dich überraschen…….von Dir und von den anderen.

Seit vielen Jahren bieten wir Barbara Strack und Nicola Rothmann, Theaterarbeit für Jugendliche in Schulen und anderen Jugendeinrichtungen an. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die Spielfreude.

Unser Subtext heißt :

"Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt." Friedrich Schiller

Gedanken zur Arbeit

Die Theaterarbeit  erscheint mir immer wieder wie ein Tanz mit  der Vielfalt menschlicher  Ausdrucksformen.
Welche Möglichkeiten des Ausdrucks stecken in jedem einzelnen Spieler?
Was will davon schon entdeckt werden? Was braucht noch Zeit? Was braucht der einzelne, was braucht die Gruppe? Wie formt sich ein spannungsreicher Bogen auf der Bühne, dessen Pfeil am Ende den Zuschauer trifft? Wie entsteht „Präsenz“, der zündende Funke für jedes Spiel?
„Theaterarbeit ist die Arbeit mit lebendigem Material“, sagte einmal der Schauspiellehrer Lee Strassberg. Für die Darstellung braucht das Theaterspiel vor allem den Menschen, so wie er ist, mit seiner Bewusstheit und Unbewusstheit, mit seinen Stärken wie mit seinen Schwächen. Die Beschäftigung mit diesen gegensätzlichen Polen stellt jeden Spieler, ob jung oder alt, beständig vor die Aufgabe sich selbst auf die Spur zu kommen Damit weitet sich der Spielraum und somit auch die schöpferische Ausdruckskraft. (Barbara Strack)

Noch Fragen, Interesse?..

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